Profit-Center-Rechnung als Basis für die Steuerung von UnternehmensspartenEigentlich war der Lebensmittelhersteller ein Sanierungsfall, das war auch allen Beteiligten klar. "... aber wo geht das Geld verloren ? Und wie kann ich sicher stellen, dass das nicht wieder passiert, wenn wir einmal "Grund" in die Sache gebracht haben ?" fragte der Geschäftsführer. Dem Unternehmen fehlte bislang eine aussagefähige Kostenrechnung, also schlugen wir vor, eine solche einzuführen, und zwar als Profit-Center-Rechnung. Die Bildung der Kostenstellen in Fertigung und Verwaltung war verhältnismäßig unproblematisch, wir rieten von einer zu tiefen Struktur ab, die meist nur eine Scheingenauigkeit bei sich potenzierenden Betreuungskosten bedeutet. Arbeitsaufwendiger und gelegentlich auch konfliktträchtiger wurde es bei der Entwicklung eines geeigneten Betriebsabrechnungsbogens (BAB). Hier kam es u.a. zu folgenden Fragen: Die letzte Frage einer verursachungsgerechten Zuordnung der Overheads ließ sich nicht aus dem Handgelenk lösen, hier mussten zusätzliche Auswertungen entwickelt und durchgeführt werden, z.B.: Die konsequente Ausrichtung der Kostenrechnung auf aussagekräftige Profit-Center-Ergebnisse ermöglichte im ersten Schritt eine sinnvolle Sortimentsbereinigung. Im zweiten Schritt sorgte sie für eine wirksame Produktstrategie. Und als letztes Jahr ein Profit-Center Ergebnisprobleme bekam, war dies in den Monatsauswertungen schon früh zu sehen - zusätzliche Analysen ermöglichten ein Umsteuern mit Begründung einer neuen Produktlinie. Und das war dann der Auslöser, auch die Overheadverteilungen wieder unter die Lupe zu nehmen. Wir von AGNOS halten es für richtig und wichtig, partnerschaftlich mit unseren Kunden zusammen zu arbeiten und bei neu auftretenden Herausforderungen kurzfristig wieder zu helfen - das verstehen wir unter Unternehmensentwicklung. |
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